Kunst im Roten Haus

Kunstausstellungen in den Räumen unserer Kanzlei
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00 bis 17.00 Uhr

Neue Ausstellung

Neue Ausstellung vom 13. Mai 2011 – 23. März 2012

monocromton
Retrospektive Jürgen Zellerhoff

     

Nicht die große Geste, sondern das kleine, sich wiederholende Element bestimmt zahlreiche Werke des Hagener Künstlers Jürgen Zellerhoff. Reihung und Wiederholung gestalten Form und Fläche. Scheinbar monochrome Bilder erweisen sich bei näherer Betrachtung als ein aus Details gewachsenes Gesamtgefüge. Die gezielte Addition der Elemente verwandelt vordergründige Monotonie in das künstlerische Abbild eines Wachstumsprozesse. Sein kreatives Schaffen, das der Osthaus-Preisträger als Theatermaler begann, setzte er mit einem 6jährigen Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf fort, wo er Meisterschüler von Klaus Rinke wurde. Jürgen Zellerhoff war in zahlreichen überregionalen Ausstellungen vertreten. Die Präsentation im „Roten Haus“ ist die erste Ausstellung nach dem Tod des Künstlers im Jahr 2004.

Zur Eröffnung der Ausstellung

monocromton
Retrospektive Jürgen Zellerhoff

laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Freitag, den 13.05.2011, um 19.00 Uhr
Stahl Krafzik & Partner, Neumarktstraße 2 c, 58095 Hagen

Einführung in die Ausstellung: Rouven Lotz, Kustos des Emil Schumacher Museums

Die Familie des Künstlers wird bei der Vernissage anwesend sein

Ausstellungsdauer: 13.Mai 2011 – 23.März 2012
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00 bis 17.00 Uhr

Kuratorin: Petra Holtmann, M.A.


Vergangene Ausstellungen 

Ausstellung vom 11. Juni 2010 - 17. Dezember 2010

WIEDERSEHEN
Max Schulze-Sölde trifft Will Lammert

         

„Willy Lammert begleitet mich in die Öffentlichkeit. Als ich zum erstenmale sein Atelier betrat, wußte ich das ist der Plastiker, der zu dir gehört. Ich sehe in seinen Arbeiten ganz ähnliche Linienrhythmen, ganz ähnlichen kubischen Aufbau, wie er auch mir vorschwebt. Picasso war für uns beide entscheidend. Wer Augen hat zu sehen – wird´s sehen.“ Mit diesen Worten begrüßt Max Schulze-Sölde im Mai 1919 die gemeinsame Ausstellung in den Düsseldorfer Räumen des bedeutenden Galeristen Alfred Flechtheim, der unter anderem Picasso, Braque und Klee vertrat.
90 Jahre später feiern die weit über Hagen hinaus erfolgreichen Künstler mit etlichen Arbeiten aus der damaligen Ausstellung ein WIEDER-
SEHEN: in den Räumen des Roten Hauses.

Kuratorin: Petra Holtmann, M.A.

Ausstellung vom 21. August 2009 - 12. März 2010

SCHUMACHERS FREUNDE
Gustav Deppe und Heinrich Siepmann
Zwei Positionen des "jungen westens"




„…noch einige erträgliche Tage für unsere Malerei“ wünschte Emil Schumacher in einem Geburtstagsgruß einst seinem Freund Heinrich Siepmann.

Heinrich Siepmann und Gustav Deppe war Emil Schumacher eine Zeit lang durch den „jungen westen“ verbunden. In der Ausstellung treffen die Industrie- und Maschinenbilder Gustav Deppes auf die konstruktivistische Kunst Heinrich Siepmanns. Eine Kunst, die nach dessen Worten von „Farbe und Form als Energie“, vom „Malen als Erschließen und Entdecken von Zusammenhängen“ bestimmt ist.
Die Auswahl aus dem Werk beider Künstler lädt ein, Zusammenhänge – z.B. in der Collage – ebenso wie Unterschiede – in Bildanlage oder Motiv – zu entdecken und so neben Emil Schumachers zwei weitere Wege in die Abstraktion kennenzulernen.

Kuratorin: Petra Holtmann, M.A.

Ausstellung vom 21. November 2008 – 17. April 2009 

RECHT EROTISCH 

   

Max Pechstein, Erwin Hegemann, Ruth Eckstein, Theodor Brün, Margarete Martin, Arthur Lange, Eberhard Viegener, Hartmut Koch, Bernhard van der Minde, Carl Baumann, Reinhard Hilker, Walter Bötticher, Paul Drücke, Hermann Landefeld und Milly Steger - Kunstschaffende, die mit ihrem Werk für die Vielfalt der Moderne stehen, präsentieren in dieser Ausstellung ihre Interpretation eines der ältesten Themen der Kunstgeschichte.

Nicht nur RECHT EROTISCH, auch recht unterschiedlich. Milly Stegers expressive Skulpturen treffen auf die Abstraktion der Baumeister-Schülerin Ruth Eckstein. Arthur Lange kontrastiert mit seinen detailierten Arbeiten die sinnliche Kraft der Hegemannschen Farben und Formen.

So wird RECHT EROTISCH zu mehr als RECHT INTERESSANT!

Kuratorin: Petra Holtmann, M.A.

Ausstellung vom 4. April – 24. Oktober 2008

werkkunstwerkkunstwerk
Hermann Landefeld

  

1926 wurde Hermann Landefeld in Hagen geboren
1943 -1950 Kriegsdienst und Gefangenschaft
1950 -1954 Privatschüler von Emil Schumacher, Studium an der Werkkunstschule Wuppertal bei Jupp Ernst in den Fächern freie und angewandte Malerei und Graphik
Seit 1954 Maler, Graphiker und Holzschneider
1958 Gewinner des Graphik-Wettbewerbes der Zeitschrift „Konkret“, freier Mitarbeiter bei Konkret bis 1962, Graphik zu Lyrik von Hans Magnus Enzensberger in „Konkret“
Seit 1961 Selbständiger Werbegraphiker
Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland; Beteiligung an jurierten nationalen und internationalen Wettbewerben.

Hermann Landefeld, „Der für die Enkel malt“, um sie vor Stolz und Feigheit zu warnen, ist ein überzeugter Streiter für Frieden und Freiheit. Zur Wiederbewaffnungsdebatte prägte er das von Herbert Wehner aufgegriffene Wort „Zu viel Panzer, zu wenig Hirn“. In seinen Arbeiten der letzten Jahre prangert er besonders die Unterdrückung und Erniedrigung von Menschen (z. B. in Guantanamo) an. Er sagt von sich: „Ich bin kein Missionar. Jeder muss den Kreis des Lebens für sich selbst erkennen und Dämonen aus dem Unbewussten nicht auf andere zu projizieren suchen oder sich einfach mit einem weiteren Holocaust abfinden.“

Kuratorin: Petra Holtmann, M.A.